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Willkommen beim GENEUS

Newsletter Nr. 1 - Mai 2018

Worum geht es bei GENEUS?

 

GENEUS ist ein zweijähriges, von der Europäischen Kommission unter dem Erasmus+ KA2 Berufsbildung Programm gefördertes Projekt, welches dazu beitragen soll Geschlechterungleichheiten in Auswahlprozessen zu reduzieren.

 

Sechs Partner aus fünf unterschiedlichen Ländern (Österreich, Bulgarien, Italien, Portugal und Spanien) arbeiten in diesem Projekt zusammen an der an der Entwicklung, Bewerbung und Verbreitung eines Matrizensets geschlechtsneutraler Tests.

 

Das Projekt verläuft in unterschiedlichen Phasen, welche den Prozess der Rekrutierung und Bewertung in den Bereichen Arbeitsmarkt und berufliche Bildung verbessern sollen. Der Fokus richtet sich insbesondere auf die Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt und in Selektionsprozessen.

 

Die sechs unterschiedlichen Organisationen sind:

 

 

Dieses innovative Projekt möchte Frauen unterstützen durch:

  • Die Reduzierung der Schulabbruchsquoten;
  • Die Verbesserung von Erfolgsraten bei Tests;
  • Den Beitrag zu gleichen Bildungs- und Berufschancen für Männer und Frauen

Die Ziele von GENEUS

 

  1. Erhebung der IST Situation mit Augenmerk auf Bedarf und Lücken in Bewertungsprozessen unterschiedlicher Sparten
  2. Begutachtung und Analyse dieser Prozesse im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit
  3. Entwicklung und Verbreitung kostenloser Materialien, welche einen geschlechtsneutralen Ansatz bei Auswahlverfahren sicherstellen

 

At long-term:

 

  1. Leistung eines Beitrags zum geschlechtsneutralen Zugang und zu gleichen Chancen am Arbeitsmarkt und in der Berufsbildung
  2. Verringerung von Chancenungleichheiten am Arbeitsmarkt; Erreichung von mehr Gleichheit bei Leitungspositionen und Gehältern.

Ergebnisse des GENEUS Projekts

 

  • Länderumfassender Bericht zu eingesetzten Testungsverfahren: Informationen über Auswahlprozesse und Testungsystemen bei KMUs, öffentlichen Einrichtungen und der postsekundären Berufsbildung in Österreich, Bulgarien, Italien, Portugal und Spanien. Matrizenset geschlechtsneutraler Testungen: basierend auf den erhaltenen Praxisbeispielen und Bedürfnissen werden neue Testungsformen entwickelt, welche den Rekrutierungs und Bewertungsprozess verbessern sollen.
  • Handbuch zum Einsatz der Matrizen: Information zum Einsatz der neuen Testungsmethoden im Arbeitsmarktbereich.
  • Geschlechtsneutrales Testungsset für KMUs
  • Geschlechtsneutrales Testungsset für den öffentlichen Bereich
  • Geschlechtsneutrales Testungsset für die Postsekundäre Berufsbildung Alle Materialien werden auf der GENEUS Webseite erhältlich sein. Diese werden Organisationen, welche an der Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit bei Rekrutierungsprozessen interessiert sind, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wo stehen wir jetzt?

 

Der Länderumfassende Bericht zu eingesetzten Testungsverfahren ist fast fertig!


Die erste Phase des Projektes wird demnächst abgeschlossen sein. In dieser haben die Partner Interviews mit Vertretern öffentlicher Verwaltung (1 in Bulgarien und Italien, 2 in Österreich, 3 in Portugal, 4 in Spanien), KMUs (5 in Italien, 6 in Österreich und Portugal, 7 in Bulgarien und Spanien) und im postsekundären Bildungsbereich (2 in Bulgarien und Österreich, 3 in Italien und Portugal, 6 in Spanien) durchgeführt, um zu analysieren, wie Rekrutierungsprozesse in den unterschiedlichen Ländern verlaufen und wie diese MitarbeiterInnen und Studierende bewerten. Dieser längere Forschungsprozess wird das erste Intellektuelle Ergebnis des Projektes den Länderumfassenden Bericht zu eingesetzten Testungsverfahren zum Ergebnis haben.

 

Diese Forschung wurde in folgenden spezifischen Bereichen durchgeführt: Bildung, Training und Arbeitsmarkt. Im Detail wurde hinterfragt was und wie jede Zielgruppe (KMUs, öffentliche Verwaltung und postsekundäre Bildungseinrichtungen) die Auswahl von KandidatInnen vornehmen. Die Forschung beinhaltete auch die Erfassung geltender gesetzlicher Regelungen sowie einen kurzen Überblick über Studien zu Geschlechtergleichheit- und Unterschieden, wie beispielsweise die der Hirnforschung hinsichtlich von Frauen und Männern.

 

Die Ergebnisse zeigen, dass alle Zielgruppen “Hard- und Softskills” bewerten – die beruflichen und akademischen Kompetenzen der KandidatInnen, ebenso wie ihre persönlichen. Welche davon höher bewertet werden hängt vielfach von der Zielgruppe ab. Während Organisationen im postsekundären Bereich mehr Wert auf akademische Kompetenzen legen, konzentrieren sich KMUs und öffentliche Verwaltung mehr auf persönliche und berufliche Kompetenzen.

 

Die Endergebnisse der Forschung werden in den nächsten Monaten veröffentlicht.

Partnertreffen

Partners meeting
 

Partnertreffen:

Am 7. und 8. November fand das erste Partnertreffen des GeNeus Projektes in Sofia (Bulgarien) statt. Es wurde von Partnern aus Portugal, Italien, Österreich, Spanien und Bulgarien besucht.

Bei dieser Gelegenheit hatten die Partner die Gelegenheit den Arbeitsplan zu überprüfen und die nächsten Projektaktivitäten zu planen.

Wenn sie mehr dazu wissen wollen lesen sie die Neuigkeiten unter folgendem Link (http://geneus-project.eu/geneus-kom/).

 
Second meeting Portugal
 

Das zweite Partnertreffen in Portugal!

 

Am 18. und 19. April, trafen sich die Partner aus Österreich, Italien, Portugal, Spanien und Bulgarien in Porto.

 

Bei dieser Gelegenheit wurden die Forschungsergebnisse der einzelnen Länder analysiert. Dies war auch wichtig im Hinblick auf die nächsten Schritte und die Aktivitäten welche gesetzt werden um die Projektziele zu erreichen.

 

Bei den nächsten Zielen wurde speziell der Entwicklung von IO2 – dem Matrizenset für Geschlechtsneutrale Testungen bei Selektionsverfahren viel Aufmerksamkeit geschenkt. Es soll Geschlechtsneutralität in Testverfahren sicherstellen und wird einhergehen mit der Entwicklung eines Handbuches – dem IO3 – einem Handbuch zum Einsatz der Matrizen, welches Anweisungen und Erklärungen beinhaltet. (http://geneus-project.eu/promoting-equal-opportunities-in-the-access-to-the-labour-market/)

 
GeNeus Next
 

Was kommt als Nächstes?

 

In den nächsten Monaten planen wir an der Entwicklung der Tests und dem Evaluierungsverfahren zu arbeiten, welche IO2 beinhaltet. Diese werden ein wichtiger Meilenstein für die laufende Förderung von Geschlechtergleichheit und einem neutralen Ansatz bei Auswahlprozessen für Männer und Frauen sein.

 

Bleiben Sie dran!

 

Sie erfahren den letzten Stand des Projektes bei Facebook und auf unserer Homepage!

Für Informationen zum Projekt kontaktieren Sie bitte Angela Pittl, a.pittl@fib.at.

 

Besuche unsere Webseite!

 
 
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